Unser erstes Ziel am heutigen Tag war die neue Medina von Agadir, auch "La Medina d'Agadir" genannt. Die alten Medinas in Marokkos Städten sind die Hüter der Geschichte der marokkanischen Zivilisation, so schreibt es deren Webseite.
Agadir, dessen Altstadt durch das Erdbeben von 1960 vollständig zerstört wurde, berührte das Herz von Beato Salvatore, genannt Coco Polizzi. Er begann 1992, getrieben von einem brennenden Wunsch Agadir eine Medina zurückzugeben, mit der Arbeit an diesem pharaonischen Projekt. Es handelt sich um eine wahre Medina im Miniaturformat, die nach traditionellen Methoden errichtet wurde, von den Bauweisen der Vorfahren inspiriert ist und für die hauptsächlich Materialien aus der Region verwendet wurden (weißer Stein aus Agadir, roter Stein aus Argana, grüner Schiefer aus Anzi, ockerfarbene Erde aus Taliouine, Eukalyptus- und Lorbeerholz usw.).
Die durch die engen Gassen und prächtigen Arkadengalerien schlängelnden Werke der Medina zeugen vom Können der Handwerksmeister „Les Maâlems“ unter der künstlerischen und technischen Leitung von Coco Polizzi: Durchgänge, Amazigh-Türen aus geschnitztem Holz, schmiedeeiserne Schriftrollen, Moucharabieh, gravierter Stein, römische Mosaike, bunte Glasfenster, Amazigh-Mosaikteppiche und mehr.
Heute kann die in über 20 Jahren Bauzeit errichtete Medina gegen Eintritt besichtigt werden, was wir natürlich auch taten. Insgesamt ein sehr schöner und sehenswerter Ort, an dem heute glücklicherweise auch kaum etwas los war. Auch das Wetter spielte natürlich grandios mit und somit sah natürlich alles nochmal viel cooler aus.




























